WENN DER SCHUH PASST
Sue Hackman ist Lehrerin, Prüferin, Beraterin und bekannte Autorin für Schulen. Von 2006 bis 2013 war sie als leitende Beraterin für Schulstandards für diverse Staatssekretäre des britischen Bildungsministeriums DfE tätig. Sie erzählt uns von ihren Ideen zur Abhilfe bei Beschwerden „fußkranker Berufe“.
Meinen Füßen gefiel es gar nicht, als ich als Lehrerin anfing. Schon als ich klein war hatte ich häufig Blasen und schmerzende Beine und trug scheuernde Schuhe. Meine Mutter kaufte unsere Schuhe damals auf dem Markt, da Schuhe aus dem Geschäft zu teuer waren. Seitdem fand ich Schuhekaufen immer ganz schlimm.
Stundenlanges Stehen im Klassenzimmer führte bald zu Rückenschmerzen und wunden Füßen. Ich erhielt den Rat, mehr umherzugehen, das Gewicht zu verlagern, flachere Schuhe zu kaufen, aufrechter zu stehen und mehr Geld für weiches Leder auszugeben. Das waren gute Tipps.

Ich stand nach wie vor stundenlang und gab viel zu viel Geld für weiches italienisches Leder aus – all das hat sich geändert, nachdem mir ein Freund von Hotter erzählte.

Ich habe erfahren, dass es Hotters Ziel ist, die perfekte Passform zu entwickeln, die von einem Obermaterial aus atmungsaktivem Leder und einer weichen Sohle abgerundet wird. Komfort steht an erster Stelle. Man kauft diese Schuhe, weil sie perfekt sitzen.

Ich habe das elegante Modell „Antoinette“ in Schwarz für die Arbeit gekauft. Diese Wildlederschuhe mit dezentem Absatz und leicht offener Vorderseite bieten mehr Bewegungsfeiheit. Dieses Paar musste ich haben. Die Schuhe waren zudem nur halb so teuer wie meine damaligen Schuhe. Bequem heißt nicht, dass Stil keine Rolle spielt – das Zierband aus Lackleder verleiht eine elegante Note. Aus lauter Freude habe ich mir noch die passende Tasche gekauft.
Antoinette
Das war erst der Anfang. Ich habe mir noch die weißen Ballerinas „Jewel“ für den Alltag gekauft. Das Design ist so elegant, dass es sich toll mit Kleidern und weißen Blusen kombinieren lässt, aber auch so leger, dass ich es im Haus und im Garten tragen kann.
Jewel
Es hilft, dass die Verkäufer bei Hotter aufmerksam, aber nicht aufdringlich sind. Man kann sich Zeit lassen und bekommt Hilfe bei der Suche nach der richtigen Passform. Mir ist aufgefallen, dass alle Berater die eigene Schuhmarke trugen – da dies ein Beruf ist, in dem man auch viel auf den Beinen ist, sagt das schon viel aus!

Tipp: Probieren Sie die Schuhe im Geschäft an, getragen wirken sie nochmal anders. Probieren Sie mehrere Paare. Die schwarzen Schuhe waren meine dritte Wahl und sahen eleganter aus. Die Schuhe umarmen Ihre Füße geradezu und wirken natürlicher als erwartet. Die weiche Passform hat mich dann überzeugt. Ich habe mir geschworen, nie wieder schlecht sitzende Schuhe zu tragen. Ich wünschte, ich hätte Hotter schon früher entdeckt – ich war jedenfalls nicht das letzte Mal hier. Ich kann sie allen empfehlen, die bei der Arbeit viel stehen müssen.
IN KÜRZE
HALTUNG
Wenn Sie viel stehen, verteilen Sie Ihr Gewicht auf beide Beine
Verlagern Sie ab und zu Ihr Gewicht
Gehen Sie im Zimmer umher
Stehen Sie aufrecht
Ziehen Sie Ihre Schultern nach hinten und lassen Sie Ihre Schulterblätter nach hinten fallen
Sitzen und gehen Sie abwechselnd
SCHUH-WAHL
Wählen Sie niedrige oder keine Absätze fürs Klassenzimmer
Kaufen Sie keine Schuhe, die sich schon beim Kaufen unbequem anfühlen, und lassen Sie sich nicht bei Ihrer Entscheidung hetzen
Wählen Sie ein Obermaterial aus Leder oder anderen weichen Materialien, die sich Ihren Füßen und Bewegungen anpassen
Entscheiden Sie sich für atmungsaktives Obermaterial oder Schuhe mit Luftschlitzen
Halten Sie Ausschau nach Sohlen mit Polsterung für mehr Komfort
Lassen Sie Ihre Füße abmessen, um sicherzugehen, dass Sie Schuhe in der richtigen Größe kaufen. Füße können breiter und länger werden
Kaufen Sie für die neue Saison ein – Überhitzung im Sommer und Unterkühlung im Winter sind schlecht für die Zehen